Von Tommy Dietrich
FERIENSPIELE Kinder erwerben bei der DLRG ihr Schwimmabzeichen
Bronze, Silber, Gold -- diesen drei Edelmetallen eifern nicht nur Ausnahmeathleten bei Wettkämpfen jeder Art nach. Auch im Kleinen haben diese drei Farben ihre Bedeutung als Belohnung für besondere Leistungen. Doch bevor sich ein Kind bei den Ferienspielen bei der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Lampertheim damit schmücken konnte, musste zuerst einmal das Einstiegsabzeichen erworben werden: das Seepferdchen.
Mit dem unbeständigen Wetter hatten die Veranstalter der Ferienspiele bei ihrem Aufenthalt bei der DLRG-Station am Lampertheimer Schwimmbad ausnahmsweise Glück. Da viele Wolken und die wechselhaften Temperaturen viele Badegäste von einem Besuch der Biedensand Bäder abhielten, hatten die Kinder nahezu das ganze Freibad für sich allein. Das erleichterte den verantwortlichen Betreuern die Aufsicht über die Kinder in der Anlage ungemein. „Normalerweise geht es zum Schwimmbecken nur gruppenweise“, erklärte die DLRG-Pressesprecherin Gabriele Gilbers. In gut überschaubaren Grüppchen konnten die Kinder nur abwechselnd vom Beckenrand von den Betreuern beobachtet werden, da sie sonst in einer zu großen Menschenmenge womöglich verloren gingen.
Ohne den gewohnten Besucheransturm konnten sich die jungen Badegäste aber überall austoben und unter Aufsicht den deutschen Jugendschwimmpass machen. Die Anzahl der Ferienspieleteilnehmer hatte im Vergleich zu den letzten Jahren etwas nachgelassen, stellte die Pressesprecherin fest. Unter der Leitung von Detlev Reppert war es dann doch den etwa 50 Kindern möglich, das Schwimmabzeichen zu erwerben. Als Erstes müssen die Nachwuchsschwimmer dafür vom Beckenrand springen können, 25 Meter schwimmen und schließlich einen Gegenstand mit den Händen aus schultertiefem Wasser holen.
Beim Erfüllen dieser drei Kriterien erhält der Prüfling das Seepferdchen. Danach konnten auch die weiteren Abzeichen in aufsteigender Form erworben werden. Hierfür stiegen die Anforderungen. Zusätzliche Kondition und verschiedene Schwimmstile waren erforderlich. Für die Nichtschwimmer und Wasserscheuen unter den Besuchern stellte die Stadtjugendpflege wieder ihr Spielmobil mit allen möglichen Gerätschaften zur Verfügung.
So konnten die Kinder wieder Basteln, Lesen oder an ihrem Ferienspiele-Tagebuch weiterarbeiten. Abschließend gewährten die Lebensretter einen Einblick in ihre Fahrzeughalle und präsentierten den Neugierigen die Boote und Geräte der DLRG. Für die Betreuung seitens der Gastgeber sorgte die DLRG-Jugendgruppe von Markus Litters und Willy Bildat.
