Versöhnlicher Jahresabschluss
27.12.2011 - WUPPERTAL
BUNDESLIGA Die Rhein-Neckar Löwen verabschieden sich mit einem 34:25-Sieg beim Bergischen HC in die EM-Pause
(br). Versöhnlicher Jahresabschluss: Die Bundesliga-Handballer der Rhein-Neckar Löwen gewannen am Montagabend ihr abschließendes Spiel vor der EM-Pause beim Bergischen HC mit 34:25 (15:12) und festigten den fünften Tabellenplatz. Uwe Gensheimer war mit zehn Toren bester Torschütze.
Die Löwen legten gut los: Uwe Gensheimer und Krzysztof Lijewski trafen gleich in den ersten 90 Sekunden nach zwei Tempogegenstößen, und nach einem Tor von Patrick Groetzki führten die Mannheimer schnell mit 3:0 (4.). Doch dann war der Bergische HC im Spiel. Innerhalb von drei Minuten hatten die kleinen Löwen die schlechte Anfangsphase vergessen gemacht - Runar Karason markierte das 3:3 (8.), und kurz darauf brachte Alexander Oelze die Bergischen sogar mit 4:3 (9.) in Front. Die Mannheimer leisteten sich in der Offensive doch einige Fahrkarten. Aber in der Abwehr gingen die Gelben, die immer noch auf ihren gesperrten Defensivchef Oliver Roggisch verzichten mussten, nun aggressiver zu Werke. Hinzu kam eine gute Torwartleistung von Goran Stojanovic. Die Folge: Die Löwen drehten die Partie wieder und zogen auf 9:5 (15.) davon. Es sah gut aus. Dann aber häuften sich (mal wieder) die technischen Fehler, und als Karol Bielecki und Börge Lund gleichzeitig eine Zwei-Minuten-Strafe absitzen mussten, kam der Bergische HC durch Jiri Vitek (22.) zum Anschlusstreffer und anschließend sogar erneut zum Ausgleich - 10:10 (23.). Löwen-Coach Gudmundur Gudmundsson versuchte von außen, auf seine Spieler Einfluss zu nehmen - mit Erfolg. Mit drei Toren in Folge setzten sich die Löwen wieder ab. Gensheimer bescherte mit seinem fünften Tor im ersten Durchgang den Mannheimern eine 15:12-Halbzeitführung.
Nach der Pause blieben die Löwen fokussiert. Robert Gunnarsson legte das 16:12 nach. Aber die Berglöwen aus Wuppertal fuhren noch einmal ihre Krallen aus. Hendrik Pekeler verkürzte auf 19:22 (41.). Zarko Sesum, der nach einer längeren Verletzungspause ein überraschendes Comeback gab, konterte per Siebenmeter. Der Bergische HC scheiterte in der Folge zu oft am kompakten Mannheimer Defensivverbund und am überragenden Stojanovic, der insgesamt 16 Bälle hielt. Letztlich gewannen die Löwen noch deutlich mit 34:25.
