Eintracht setzt auf starken Angriff

Eintracht-Stürmer Andre Bandieramonte macht sich wieder einmal auf den Weg Richtung gegnerisches Tor.Foto: Thorsten Gutschalk  Foto: Thorsten Gutschalk

Am Sonntag ab 14.15 Uhr empfängt Fußball-Kreisoberligist Eintracht Bürstadt die TSV Auerbach. Auf dem Papier ist ein Sieg für den Spitzenreiter aus Bürstadt Pflicht....

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BÜRSTADT. Am Sonntag ab 14.15 Uhr empfängt Fußball-Kreisoberligist Eintracht Bürstadt die TSV Auerbach. Auf dem Papier ist ein Sieg für den Spitzenreiter aus Bürstadt Pflicht. Eintracht-Trainer Benjamin Sigmund aber will den nächsten Gegner ernst genommen wissen. Sigmund führt die Schwächephase der Auerbacher, die mit ganz anderen Zielen in die Saison gestartet waren, auch auf die angespannte Personalsituation der TSV zurück.

Ganz anders sieht es bei den Bürstädtern aus. Der Aufsteiger überzeugt in dieser Saison bislang mit versiertem Offensivspiel. Sigmund ist denn auch voll des Lobes für die Leistung seiner Mannschaft, die gut funktioniert und den Trainer vor allem in Sachen Teamgeist überzeugt. „Die Spieler verstehen sich gut, die Mischung stimmt, und die Neuzugänge greifen“, hat Sigmund erkannt. Das alles sei aber auch kein Selbstläufer, gibt der Coach zu bedenken, dass viel Arbeit hinter dem Erreichten steht. Und so bereiten sich die Bürstädter auch auf ihr nächstes Spiel intensiv vor, denn „Auerbach wird uns alles abverlangen“, ist sich der Eintracht-Trainer sicher.

Das Hinspiel war kein Spaziergang für die Bürstädter, auch wenn es letzlich einen 3:0-Sieg gab. Einfacher wird es für den Primus gegen die TSV jetzt nicht, denn Auerbach habe sich mittlerweile gut eingespielt mit seinem jungen, dynamischen Team, das gerade in der Offensive sehr agil sei. Dafür sei Auerbach in der Abwehr etwas anfälliger, hat Sigmund erkannt. Genau da wollen die Bürstädter am Sonntag mit ihrem starken Angriff ansetzen.

Diamant Osmanaj wird dann aus privaten Gründen fehlen, Jens Hartmann hingegen soll nach seinem Kurzeinsatz in Hofheim gegen Auerbach wieder von Beginn an spielen. Anthony Staudigl und Heiko Dexler indes sind verletzungsbedingt noch zur Pause verdonnert.