Weihnachtsliedersingen lockt in Dornheim viele Besucher

„Frohe Weihnacht, Merry Christmas, alles Gute“ wünschte der Kinderchor Dornheim beim Weihnachtsliedersingen den Besuchern der St. Michaelskirche. Bei weihnachtlicher...

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DORNHEIM. „Frohe Weihnacht, Merry Christmas, alles Gute“ wünschte der Kinderchor Dornheim beim Weihnachtsliedersingen den Besuchern der St. Michaelskirche. Bei weihnachtlicher Stimmung zeigten Kinder-, Jugend- und Posaunenchor, woran sie in den zurückliegenden Monaten gearbeitet haben. Damit entstand eine bunte Mischung aus traditionellen Weihnachtliedern, moderner Weihnachtsgeschichte und Liedern über den Esel, der empört über die Besucher in seinem Stall war.

„Beim Weihnachtsliedersingen sitzen Sie nicht einfach nur und genießen, sondern sind auch selbst dran“, begrüßte Dekanatskantorin Wiebke Friedrich die Besucher. Damit versprach sie nicht zu viel. Wie fast jedes Jahr war die evangelische kirche Dornheim voll besetzt. Eltern, Geschwister, Großeltern, Freunde – alle waren aufgefordert, selbst aktiv zu werden. Von gemeinsamem Singen über ein Weihnachtsquiz mit winterlichen Preisen bis hin zum Kanon-Singen: Jeder kleine und große Besucher wurde miteinbezogen.

Mit der Gestaltung des Abends begeisterte Wiebke Friedrich. Unter dem Einsatz von Schlüsselbunden zu „Kling, Glöckchen, klingelingeling“ oder dem Werfen von Schneebällen mit Weihnachtsgrüßen ins Publikum wurde allerlei Kreatives geboten. Besonders spannend für die kleinen Zuschauer war die Sicht der Tiere auf das Weihnachtsgeschehen, die der Kinderchor mit Hilfe ihrer Stoffhunde erzählte. Mit der Frage „was hat wohl der Esel gedacht in der Heiligen Nacht?“, beschäftigte sich der Jugendchor in einem moderneren Weihnachtslied.

Auch der Posaunenchor trug lang geübte Stücke vor. Während im Publikum Kekse zur Stärkung herumgereicht wurden, ertönten vier Liedsätze von Johann Sebastian Bach.

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Jungen und Mädchen als kleine Weihnachtsexperten

„Wenn ein Kind bei mir ein paar Jahre im Kinderchor war, dann weiß es eigentlich ziemlich gut, was in der Weihnachtsgeschichte passiert“ sagte die Chorleiterin und ließ die Kinder die Heilige Nacht Revue passieren. Diese konnten damit zeigten, dass sie bereits kleine Weihnachtsexperten sind. Passend dazu wurde anschließend eine modern formulierte Variante des Weihnachtsgeschehens vorgelesen, was für amüsante Abwechslung sorgte.

Obwohl Wiebke Friedrich sich entschieden hat, nach mehr als zwölf Jahren ihre Tätigkeit in der Gemeinde Dornheim zu beenden, um sich auf ihre Stelle in Groß-Gerau zu fokussieren, soll das Weihnachtsliedersingen auch nächstes Jahr wieder stattfinden. Nachfolgerin Friedrichs soll Vanessa Borowsky werden, die an diesem Abend als Klavierbegleitung mitwirkte.

Von Benita Nold