Biontech kann mehr Corona-Impfstoff in Marburg produzieren

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Fläschchen für den Impfstoff Comirnaty von Biontech/Pfizer stehen in einer Produktionsstätte bereit. Foto: dpa/Christian Charisius

Das Mainzer Unternehmen hat die Genehmigung erhalten, die Produktion im Marburger Werk zu erhöhen. Damit kommt Biontech seiner angepeilten Jahresmarke einen großen Schritt näher.

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GIEßEN/MARBURG. Das Regierungspräsidium Gießen hat eine weitere Genehmigung erteilt, damit das Mainzer Unternehmen Biontech in Marburg mehr von seinem Covid-19-Impfstoff herstellen kann. Man habe nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz den Anpassungen der Produktionskapazität zugestimmt, teilte die Behörde am Dienstag mit. Dieses sei für das Unternehmen ein wichtiger Schritt, um die geplante Jahreskapazität von bis zu einer Milliarde Impfstoffdosen im hessischen Marburg zu produzieren.

Das Regierungspräsidium hatte bereits im Januar den Umbau einer bestehenden Produktionsanlage in Marburg für die zusätzliche Herstellung von Covid-19-Impfstoff genehmigt. Nun habe man "mit Hochdruck" an der weiteren Genehmigung gearbeitet. Biontech habe den Fachleuten in der Umweltabteilung des Regierungspräsidiums zuletzt Ende April die angeforderten ergänzenden Unterlagen vorgelegt. Biontech hatte im vergangenen Jahr in Marburg ein bestehendes Werk gekauft und Anfang Dezember die Anträge für einen Umbau und den Betrieb der Anlage gestellt.

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Von epd