Verstöße bei Omnibus-Kontrollen auf A5 und A67 in Südhessen

aus Blaulicht

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Symbolfoto: Uli Deck/dpa

Gefälschte Dokumentationen der Ruhezeiten und Ähnliches wurden von der Polizei festgestellt und insgesamt Sicherheitsleistungen von mehreren Tausend Euro erhoben.

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SÜDHESSEN. (red). Beamte der Verkehrsinspektion Südhessen haben kürzlich den gewerblichen Personenverkehr kontrolliert. Dabei wurden insgesamt fünf Omnibusse zwischen 9 und 14 Uhr auf der A5 und A67 herausgewunken. Bei einer Beanstandungsquote von 80 Prozent zeigte sich, dass diese Kontrollen auch künftig unumgänglich sind, so die Polizei. Insgesamt erhoben die Beamten Sicherheitsleistungen von mehr als 6000 Euro.

Bei einem deutschen Bus, der im Gelegenheitsverkehr zwischen dem Frankfurter Flughafen und Darmstadt unterwegs ist, wurden Verstöße im Bereich der Sozialvorschriften festgestellt.

In die Kontrolle geriet auch ein rumänischer Bus, der im Fernlinienverkehr unterwegs ist. Beim vermeintlichen Mehrfahrerbetrieb wurden Verstöße bei der Dokumentation der Ruhezeiten festgestellt, da Nachträge zu Übernahmen und Rückreisen fehlten beziehungsweise nachweislich beide Fahrer nicht gesetzeskonform den Mehrfahrerbetrieb durchführten. Zur Verfahrenssicherung wurden Sicherheitsleistungen angeordnet und vor Ort einbehalten. Zudem musste an dem Fahrzeug ein Reifentausch auf seiner linken Antriebsachse vorgenommen werden.

Ähnlich erging es einem Bus aus Serbien, der ebenfalls im Fernlinienverkehr eingesetzt wird. Dieser war zu Beginn seiner Fahrt mit einem Einzelfahrer besetzt, der das Fahrzeug bis zur Grenze nach Kroatien lenkte. Die beiden bei der Kontrolle anwesenden Fahrer versuchten glaubhaft zu machen, dass sie ordnungsgemäß erst am Übernahmeort zugestiegen sind. Tatsächlich war einer der beiden Fahrer aber bereits seit Linienbeginn im Bus. Resultierend daraus ergaben sich entsprechende Ruhezeitverstöße. Zudem sind falsche Nachträge durch die Fahrer aufgefallen. Auch hier wurden Sicherheitsleistungen angeordnet und einbehalten. Die Weiterfahrt bis nach Frankfurt wurde noch gestattet.

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Die Weiterfahrt gänzlich untersagt bekam ein bulgarischer Bus mit Fahrgästen, der Fernlinienverkehr betreibt. Aufgrund von gefundenen falschen Hotelrechnungen und Fahrscheinen wurden falsche Informationen der Doppelbesatzung und somit gravierende fahrpersonalrechtliche Verstöße aufgedeckt. Für die Verfahren wurden ebenso Sicherheitsleistungen erhoben. Den beiden Fahrern ordneten die Beamten eine Ruhezeit von mindestens neun Stunden an. Die Fahrgäste wurden am Hauptbahnhof entladen und setzten ihre Fahrt anderweitig fort.