Ansturm auf Soforthilfe-Anträge: ISB-Server bricht zusammen

aus Coronavirus-Pandemie

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Der Firmensitz der ISB in Mainz. Archivfoto: dpa

Seit Montagmorgen können rheinland-pfälzische Unternehmen Formulare zur Corona-Soforthilfe herunterladen. Doch Server der ISB brach zusammen. Das Problem ist inzwischen behoben.

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MAINZ. Die Anträge auf Soforthilfe für Corona-geschädigte Unternehmen aus Rheinland-Pfalz haben bei der Investitions- und Strukturbank (ISB) einen Server-Crash ausgelöst. Die benötigten Formulare konnten am frühen Montagmorgen nicht mehr heruntergeladen werden. Statt dessen erschien nur ein Standardtext mit dem Wortlaut: „Das hat leider nicht geklappt. Es gab heute leider zu viele Anforderungen von Dateien und Ordnern auf dieser Website mittels anonymer Links. Versuchen Sie es bitte morgen nochmal.“ Mittlerweile ist das Problem aber behoben. Die Formulare können auf der ISB-Seite seit dem späten Vormittag wieder heruntergeladen werden.

„Wir hatten einen totalen Ansturm, wie wir das erwartet hatten“, sagte eine ISB-Sprecherin auf Anfrage dieser Zeitung. Bis 8.30 Uhr am Montag, dem ersten Tag für die Soforthilfe-Anträge, seien allein per E-Mail 2.100 Hilfsersuchen eingegangen. „Auch das Faxgerät ist übergelaufen“, berichtete die Sprecherin. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dieses Problem zu lösen.“

Auch wenn die Server inzwischen wieder laufen: Die Formulare sind auch auf anderern Seiten zu finden. Sie können auch auf den Internetseiten des Wirtschaftsministeriums sowie der IHKs und der Handwerkskammern heruntergeladen werden.

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Von Ulrich Gerecke