Keine weiteren Öffnungsschritte in Rheinland-Pfalz

aus Coronavirus-Pandemie

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Bei einem Mann wird ein Mundabstrich für einen Corona-Test durchgeführt. Symbolfoto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Angesichts steigender Corona-Fallzahlen erteilt die Staatskanzlei weiteren Lockerungen eine Absage. Doch lokale Ausnahmen könnten möglich werden.

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MAINZ. Die rheinland-pfälzische Staatskanzlei sieht angesichts der steigenden Infektionen mit dem Coronavirus keine weiteren landesweiten Öffnungsschritte. "Die Infektionszahlen steigen deutschlandweit, und auch wenn sie in Rheinland-Pfalz deutlich besser sind als im Bundesdurchschnitt, sehen wir die Entwicklung mit Sorge", sagte Regierungssprecherin Andrea Bähner am Donnerstagabend der Deutschen Presse-Agentur in Mainz.

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"Daher kann es landesweit keine weiteren Öffnungsschritte geben." In Regionen mit einer Inzidenz von mehr als 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen gelte selbstverständlich die sogenannte Notbremse.

"Ob es in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit einer Inzidenz unter 100 in Abhängigkeit von Tests in behutsamen Schritten "Öffnen mit Testen" geben kann, wird derzeit beraten", sagte Bähner. Dazu liefen auch Gespräche zwischen dem Land und den kommunalen Spitzenverbänden, die noch nicht abgeschlossen seien.

Von dpa