Kirche: Menschen in Not stärker in den Blick nehmen

Kirche: Menschen in Not stärker in den Blick nehmen

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Darmstadt (dpa) - . Die stellvertretende Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Ulrike Scherf, hat zum Jahreswechsel dazu aufgerufen, Menschen in Not stärker in den Blick zu nehmen. Besondere Aufmerksamkeit bräuchten derzeit unter anderem Geflüchtete aus der Ukraine mit ihren Kindern, teilte sie am Sonntag in Darmstadt mit. Scherf nannte auch die Protestierende im Iran und Menschen, die sich in Kliniken und Pflegeheimen seit Monaten bis an den Rand ihrer Kräfte engagierten.

Die biblische Jahreslosung für 2023 „Du bist ein Gott, der mich sieht“ lade dazu ein, jede und jeden wahrzunehmen und „mit Gottes Blick auch auf andere zu schauen“, erklärte Scherf. Dies bedeute, „achtsam für das Empfindsame, Verletzte, Einsame oder Hilfsbedürftige in anderen Menschen zu sein“.

Die traditionelle Jahreslosung wird von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen aus einem Abschnitt der Bibel ausgewählt. „Du bist ein Gott, der mich sieht“ stammt aus 1. Mose, 16,13.