Rheinland-Pfalz will schneller boostern

aus Coronavirus-Pandemie

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Die Corona-Pandemie bestimmt nach wie vor die Regeln im Alltag vieler Menschen. Foto: adobe.stock - crocothery

Am heutigen Mittwoch teilt Gesundheitsminister Clemens Hoch mit, wie er mit einem Fünf-Punkte-Plan den Rheinland-Pfälzern zeitnah Auffrischungsimpfungen ermöglichen möchte.

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MAINZ. Es ist eine undurchsichtige Gemengelage. Einerseits wird immer wieder von einer Pandemie der Ungeimpften gesprochen. Andererseits steigt täglich die Zahl der Impfdurchbrüche. So oder so, die vierte Corona-Welle rollt durch Deutschland – und mit den steigenden Infektionszahlen steigt auch das Risiko einer Überlastung des Gesundheitssystems.

Der Fünf-Punkte-Plan

Insbesondere ältere, pflegebedürftige Menschen erkranken in jüngster Zeit trotz Schutzimpfung häufig an Corona. Das vermutlich beste Mittel dagegen: die sogenannte Booster-Impfung, also die Auffrischung des Schutzes durch eine erneute Impfung, sechs Monate nach der zurückliegenden Corona-Impfung. Damit das in Rheinland-Pfalz gelingt, stellt Gesundheitsminister Clemens Hoch zusammen mit Landesimpfkoordinator Daniel Stich am heutigen Mittwoch, 10. November, 12.30 Uhr, seinen frisch ausgearbeiteten Fünf-Punkte-Plan für ein schnelleres Boostern vor. Darüber hinaus geben die beiden Politiker einen aktuellen Überblick über das Corona-Infektionsgeschehen in Rheinland-Pfalz.

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Die ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt derzeit noch die Booster-Impfung nur für Menschen mit geschwächtem Immunsystem, für ältere Menschen, Pflegepersonal und Bewohner von Pflegeheimen. Derzeit prüft die Kommission allerdings, ob die Empfehlung auf weitere oder sogar alle Bevölkerungsgruppen ausgeweitet werden soll. Eine Aktualisierung könnte laut Stiko zeitnah erfolgen.