Schule in Rheinland-Pfalz: Mehr Tests und weniger Quarantäne

aus Coronavirus-Pandemie

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In manchen Klassen wird aktuell sogar fünf Mal die Woche getestet.  Archivfoto: dpa

Bei Coronafällen unter Kindern und Jugendlichen sollen künftig keine Mitschüler mehr in Quarantäne geschickt werden. Diese Regeln ändern sich außerdem.

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MAINZ. An den Schulen soll die Zahl der anlasslosen Testungen zunächst bis Beginn der Winterferien am 21. Februar von zwei auf drei pro Woche erhöht werden. Diese sind verpflichtend für alle ohne Immunisierung, also für alle, die weder geimpft noch genesen sind. Für alle anderen sind sie freiwillig.

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Wenn dabei eine Infektion angezeigt wird und auch ein zweiter Test positiv ist, wird eine zehntägige Selbstisolation angeordnet. Diese kann nach fünf Tagen mit einem negativen Test beendet werden. Grundsätzlich werde aber die Absonderung auf die von einer Infektion betroffenen Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte beschränkt, sagte Hubig. Alle anderen in der Gruppe müssen sich bei einem Infektionsfall fünf Tage in Folge testen.

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95 Prozent der Lehrkräfte sind geimpft

Mit dem Verzicht auf die bisher aufwendige betriebene Kontaktnachverfolgung werde die Schulleitung entlastet und möglichst viel Präsenzunterricht aufrechterhalten. Rund 95 Prozent der Lehrkräfte sind nach Angaben des Bildungsministeriums vollständig geimpft, mehr als 80 Prozent geboostert. Dreimal geimpft sind zudem bereits 20,3 Prozent der Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren.

Auch an den Kindertagesstätten werden die dort bislang nicht verbindlich vorgesehenen Corona-Tests verstärkt. Von 61 Kitas in Mainz hätten bereits 57 ein Testangebot, sagte die Ministerin. Die Einrichtungen könnten nach eigenem Ermessen auch die Möglichkeit nutzen, die Kinder in "festen Kohorten" zu betreuen, um so Kontakte zu begrenzen. Bei einem Infektionsfall sei zunächst die Absonderung für alle vorgesehen. Bei einem negativen Test und wenn es keine Symptome einer Erkrankung gebe, könne die Kita dann am nächsten Tag wieder besucht werden. Bei Erzieherinnen und Erziehern gebe es eine hohe Impfquote - 93 Prozent seien vollständig geimpft, 71 Prozent auch geboostert.

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Von dpa