Was der Lockdown für Rheinland-Pfälzer bedeutet

aus Coronavirus-Pandemie

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15.12.2020, Rheinland-Pfalz, Koblenz: Zum Ladenschluss hin leert sich der Platz vor dem Einkaufszentrum ·Mittelrhein-Forum·.Zahlreiche Menschen nutzten die letzten Minuten vor der Schliessung der Läden im Rahmen des Lockdowns aufgrund der Corona-Pandemie. Foto: Thomas Frey/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Kein Friseurbesuch, kein Shopping mehr in der Vorweihnachtszeit: Weil sich das Coronavirus zuletzt stark ausgebreitet hat, gelten in Rheinland-Pfalz weitgehende Beschränkungen.

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MAINZ. In Rheinland-Pfalz müssen seit Mitternacht wegen der Corona-Pandemie zahlreiche Geschäfte geschlossen bleiben. Auch Friseure oder Kosmetikstudios dürfen ihre Dienstleistungen nicht mehr länger anbieten. Das öffentliche Leben wird weitgehend heruntergefahren. Die harten Beschränkungen sollen dazu beitragen, dass die derzeit hohen Infektionszahlen wieder sinken.

Wegen des Lockdowns bis zum 10. Januar dürfen nur noch Läden geöffnet bleiben, die Dinge des täglichen Bedarfs anbieten. Dazu zählen beispielsweise Supermärkte, Tankstellen, Drogerien, Banken oder auch Wochenmärkte. Der Weihnachtsbaumverkauf bleibt erlaubt.

Außerdem ist das Trinken von Alkohol im öffentlichen Raum verboten. Kinder und Jugendliche müssen nicht mehr zur Schule gehen, sondern sollen den Unterrichtsstoff zu Hause lernen. An den Schulen selbst wird für Schülerinnen und Schüler bis zur siebten Klasse eine Notbetreuung eingerichtet. Am Freitag ist dann ohnehin der letzte Schultag vor den Weihnachtsferien. Die Kindergärten bleiben im Prinzip geöffnet, die Eltern sind aber aufgefordert, ihre Kinder nach Möglichkeit zu Hause zulassen.

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Beschränkungen über Weihnachten gelockert

Über die Weihnachtsfeiertage werden dann zumindest für Familien die Kontaktbeschränkungen gelockert. Treffen sind dann zwischen Personen eines Haushalts mit bis zu vier weiteren Menschen erlaubt, unabhängig von der Zahl der Haushalte. Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgezählt. Die Landesregierung empfiehlt aber dringend, vor Familientreffen an Weihnachten die Zahl der persönlichen Kontakte fünf bis sieben Tage lang auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.

Derzeit dürfen sich Angehörige eines Haushalts mit denen eines anderen Haushaltes treffen, maximal sollen es aber fünf Personen sein. Kinder bis 14 Jahre zählen dabei ebenfalls nicht mit.

Von dpa