Neuer Torwart gefunden: Luthe vor Wechsel zum FCK

aus 1. FCK

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Andreas Luthe (rechts), hier noch als Berliner Torwart im Spiel gegen Borussia Dortmund. Archivfoto: Andreas Gora/dpa

Der 1. FC Kaiserslautern hat offenbar einen Nachfolger für Matheo Raab gefunden. Der Zweitligist steht kurz vor der Verpflichtung von Andreas Luthe von Union Berlin.

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KAISERSLAUTERN. Der 1. FC Kaiserslautern hat offenbar einen Nachfolger für den zum Hamburger SV abgewanderten Torwart Matheo Raab gefunden. Laut eines Berichts der „Rheinpfalz“, der sich mit AZ-Informationen deckt, steht der Zweitliga-Aufsteiger kurz vor der Verpflichtung von Andreas Luthe von Union Berlin als neue Nummer eins. Der 1,95 Meter große Keeper bringt die Erfahrung von 89 Bundesliga- und 153 Zweitligaspielen mit.

Luthe stammt aus der Jugend des VfL Bochum, wo ihm auch der Durchbruch zum Profi gelang. 2016 zog es ihn zum FC Augsburg, bei dem der 35-Jährige mit FCK-Coach Dirk Schuster zusammenarbeitete. Bei Union Berlin konnte sich Luthe anschließend mit soliden Leistungen gegen Loris Karius und Frederik Rönnow behaupten. Für die neue Saison planen die Köpenicker aber wohl mit dem ehemaligen Torwart von Eintracht Frankfurt Rönnow, sodass Luthe sich nach einer neuen Herausforderung umgeschaut haben soll.

Lauterer Torwartrochade

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Luthes Verpflichtung ist das wichtigste Puzzleteil in der Lauterer Torwartrochade. Der FCK hatte neben Nummer eins Raab auch den dritten Torwart Lorenz Otto (SSV Ulm) abgegeben. Dafür wurde mit Julian Krahl ein junger Keeper vom Drittliga-Absteiger Viktoria Berlin verpflichtet. Avdo Spahic, zuletzt Nummer zwei, wird mit Drittligist MSV Duisburg in Verbindung gebracht.

Ein Comeback von Ex-Teufel Tobias Sippel ist damit vorerst vom Tisch. Sippel hatte in einem Sport1-Interview eine Rückkehr nicht ausgeschlossen: „Das Herz sagt auf jeden Fall ja. Das wäre eine Riesen-Geschichte und ich könnte etwas zu Ende bringen, was unterbrochen wurde. Ich habe immer gesagt, dass ich zurückkommen möchte“, so der ehemalige Lautern-Torwart. „Es müssen aber erstmal die Vereine konkret Kontakt aufnehmen. Da müssen noch einige Gespräche geführt werden. Im Fußball kann es aber auch schnell gehen. Die 2. Liga fängt ja schon Mitte Juli an.“

Doch ein Abgang hätte wohl die Gladbacher Planungen durchkreuzt und sei nach Informationen dieser Zeitung auch finanziell nicht zu stemmen gewesen, da Sippel noch Vertrag bis 2023 am Niederrhein hat.