Heike Ahlgrimm ist mit der Entwicklung in Sachen Personal...

Dank des sportlichen Erfolges wird die Kaderplanung beim Frauenhandball-Bundesligisten HSG Bensheim/Auerbach einfacher: „Und wir müssen nicht zehn neue Spielerinnen holen.“

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BENSHEIM. (eh/ü). Handball-Bundesligist HSG Bensheim/Auerbach macht weitere Fortschritte bei seinen Personalplanungen: Torhüterin Jessica Kockler verlängerte in dieser Woche – wie gemeldet – ihren Vertrag bis 2021. Die Dreißigjährige ist seit 2017 für die HSG aktiv und in dieser Saison als Kapitänin unterwegs. Da Helen van Beurden ebenfalls weiter für Bensheim/Auerbach spielen wird, sind die beiden Torhüter-Positionen über laufende Saison hinweg besetzt.

Heike Ahlgrimm ist mit der Entwicklung in Sachen Personal sehr zufrieden: „Wir sind auf diesem Gebiet schon sehr weit, haben aber noch einiges zu tun.“ Die Kader-Zusammenstellung gestaltet sich leichter als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres, erklärt die Trainerin: „Wir stehen sportlich viel besser da, das macht die Gespräche ein Stück weit einfacher. Und wir müssen nicht zehn neue Spielerinnen holen.“

Ein früher Abschluss der Kaderplanung würde sich insgesamt positiv auf die Mannschaft auswirken, meint Ahlgrimm. Das sorge für Ruhe und Sicherheit. Alle Spielerinnen wüssten dann, wie es für sie weiter gehe und könnten sich somit komplett auf ihre sportlichen Leistungen konzentrieren.

Im Match am heutigen Samstag beim Buxtehuder SV (16 Uhr) brauchen die Bergsträßerinnen höchste Konzentration, um erfolgreich sein zu können. Bislang hat die HSG (10:10 Punkte) gegen den BSV (8./8:12) bei sechs Anläufen noch kein Bundesliga-Spiel gewinnen können. Aufgrund des Saisonverlaufs steht der Vorjahresvierten aus Norddeutschland allerdings unter Druck. „Buxtehude muss gegen uns gewinnen“, sieht Heike Ahlgrimm den Kontrahenten unter Zugzwang.

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Ob Isabell Hurst nach ihrer Schulterverletzung wieder mitmischen kann, steht nicht fest. Die Kreisläuferin war nach zweiwöchiger Spielpause am Donnerstag ins Training eingestiegen. Wieder zum Aufgebot zählt Julia Niewiadomska, die zuletzt wegen eines Lehrgangs mit Polens Nachwuchs-Nationalmannschaft nicht zur Verfügung stand. Noch nicht für einen Einsatz in Frage kommen Simone Spur Petersen, Carolline Dias Minto und Dionne Visser.