Aus SG Lorsch/Bensheim wird wieder SKV Kriemhild Lorsch

Frauen-Bundesligist kegelt unter altem Namen. Nach der Rückkehr in die Männer-Bundesliga steht Nibelungen Lorsch vor einer schweren Saison.

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LORSCH. (kr/ü/hub/ü). Die Kegel-Spielgemeinschaft der Frauenmannschaften aus Lorsch und Bensheim – die SG Lorsch/Bensheim – ist Geschichte. „Wir gehen ab dieser Saison wieder als SKV Kriemhild Lorsch an den Start“, berichtet Lorschs Sportwartin Yvonne Jährling. Die Kooperation war zunächst auf drei Jahre ausgelegt. Mittlerweile haben sich alle aktiven Bensheimerinnen dem Lorscher Verein angeschlossen. Da es keine Bensheimer Frauen mehr gab, wurde beschlossen, wieder als Kriemhild Lorsch zu spielen. „Unsere Herzen hängen immer noch sehr an dem Klubnamen, und wir wollten die Tradition wieder weiterführen“, erklärt Jährling. Die Kriemhild-Frauen starten am Sonntag beim BC Schretzheim in die Bundesligasaison.

Aufsteiger Nibelungen wird kämpfen müssen

Nach der Rückkehr in die Männer-Bundesliga steht Nibelungen Lorsch vor einer schweren Saison. „Alles andere als der Klassenerhalt wäre eine echte Sensation“, sagt Trainers Matthias Ebert. Die Konkurrenten haben sich zum Teil mit hochkarätigen Neuzugängen verstärkt. Lorsch konnte da, bedingt durch fehlende Mittel, nicht mithalten. Zudem wird Leistungsträger Jochen Steinhauer nicht mehr zur Verfügung stehen. Beim jungen Neuzugang Nico Botz (Neulußheim) ist abzuwarten, inwieweit er an den Kader herangeführt werden kann. Dies gilt auch für die Nachwuchsspieler Marcel Schneider und Tim Gutschalk. Laut Aussage von Ebert gehören Holger Walter, Nico Tschuppe, Lars Ebert, Frank Gutschalk, Jurek Osinski, Andreas Dietz, Stefan Wernz und Michael Straub zum Kader der ersten Mannschaft. Der Rundenauftakt am Samstag (17.) führt die Nibelungen an den Bodensee nach Friedrichshafen.