Geduld der Adler wird belohnt

Späte Tore beim 3:0-Heimsieg gegen Iserlohn Roosters. Jetzt kommen die Löwen Frankfurt zum Derby nach Mannheim.

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MANNHEIM. Die Mannheimer Adler haben am Mittwoch vor eigenem Publikum in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) die Iserlohn Roosters mit 3:0 (0:0, 0:0, 3:0) geschlagen und gehen mit breiter Brust ins Duell am Freitag um 19.30 Uhr gegen die Löwen Frankfurt.

Adler-Angreifer David Wolf war nach dem Sieg gegen die Roosters, die unter dem neuen Trainer Greg Poss zuletzt groß aufspielten, zufrieden mit der Teamleistung: "Nach dem Sieg in Berlin war der Sieg gegen Iserlohn der nächste Schritt. Es war kein einfaches Spiel, es war viel Geduld gefragt. Die haben wir gehabt und am Ende unsere Chancen genutzt."

Erst im Schlussdrittel kamen die Mannheimer vor 7356 Zuschauern zu ihren Treffern. Wolf, der nach einer Covid-Erkrankung wieder fit zurückgekeht ist, fälschte einen Schuss von Mark Katic zur hochverdienten Führung ab (41.). Borna Rendulic erzielte nach schöner Einzelaktion das 2:0 (54.) und machte dann mit einem Schuss ins leere Tor noch das 3:0 (58.). "Dass wir ohne Gegentor geblieben sind, macht das Spiel perfekt. Das ist ein Verdienst der gesamten Mannschaft. Es war eine solide Leistung von allen über 60 Minuten", sagte Adler-Torhüter Felix Brückmann nach dem neunten Saisonsieg. In der Tabelle festigten die Mannheimer den vierten Rang.

Und nun kommt der Fünfte Frankfurt nach Siegen in Düsseldorf und zu Hause gegen die Nürnberg Ice Tiger mit breiter Brust in die Kurpfalz. Adler-Coach Bill Stewart erklärt: "Wir müssen den nötigen Respekt zeigen und viel investieren."

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Den speziellen Rivalen Adler Mannheim zu bezwingen bei den Löwen traditionell als besonders reizvoll. Die Fans - beim 4:2-Sieg in Düsseldorf unterstützten 1000 Anhänger die Mannschaft - dürfen sich dabei darauf verlassen, dass sich an einem Zustand so schnell nichts ändern wird: "Wir sind hungrig", sagt Sportdirektor Franz-David Fritzmeier. "Und wir haben Spaß."